Berlin ist als Großstadt ein riesiger Ballungsraum. Dennoch hat die Hauptstadt auch einiges an Natur zu bieten. Schon allein durch die Spree, die sich durch die Metropole schlängelt, wirkt alles viel idyllischer.
Am späten Dienstagabend war allerdings das Gegenteil der Fall: Es gab einen schweren Unfall auf dem Wasser…
Berlin: Zahlreiche Verletzte an der Fischerinsel
Wie die „Bild“ zuerst berichtete, soll das Dach eines Veranstaltungsbootes auf der Spree eingestürzt sein. Es handelt sich dabei um ein fest am Ufer vertäutes Partyboot, bei dem sich die Decke offenbar aus noch ungeklärter Ursache gelöst hatte. Kurz nach dem Unglück war die Lage noch vollkommen unübersichtlich.
Die Feuerwehr sprach von mehreren Verletzten, einige sollen sogar zur weiteren Behandlung in naheliegende Krankenhäuser transportiert worden sein. Sogar ein Rettungshubschrauber war an der Fischerinsel in Berlin vor Ort. Zahlreiche Beteiligte konnten sich nach der Party-Tragödie unverletzt ans Ufer retten.
Berliner Feuerwehr hat alle Hände voll zu tun
Am Mittwoch (18. September) ging die Berliner Polizei mit ersten Erkenntnissen an die Öffentlichkeit. Demnach habe es zwölf Verletzte gegeben, neun Frauen im Alter von 22 bis 30 Jahren sowie drei Männer zwischen 24 und 31 Jahren. Eine 22- und eine 27-jährige Frau mussten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die übrigen Verletzten seien teils vor Ort, teils gar nicht behandelt worden, teilte die Behörde mit.
Es sei gegen 21.20 Uhr gewesen, als das Metalldach des festgemachten Bootes eingestürzt sei. Zum genauen Hergang des Unglücks machte die Berliner Polizei indes keine Angaben. Dennoch scheint es Hinweise auf ein Fehlverhalten zu geben. „Die Ermittlungen zum Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung dauern an“, heißt es in der Mitteilung.