Das Wetter gibt den Menschen in Berlin und Brandenburg gerade eine Verschnaufpause. Zuletzt hatte die Hauptstadt-Region mit bitterkalten Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt zu kämpfen. Stellenweise waren es bis zu -10 Grad.
Zusammen mit den kurzen Tagen und wenig Sonnenstunden machte das vielen zu schaffen. Derweil klettern die Werte auf dem Thermometer wieder in den einstelligen Plusbereich. Aber bleibt das so? Oder kommt der Winter erbarmungslos zurück?
Wetter in Berlin & Brandenburg: Experte ist baff
In Teilen der USA schlage nun der sogenannte “Arctic Outbreak” zu, erklärt Experte Dominik Jung von “Wetternet”. Dort seien Temperaturen von -30 Grad möglich – dagegen ist die Kälte, die die Menschen in Berlin und Brandenburg hinnehmen müssen, nicht nennenswert. Aber was kommt in den kommenden Tagen auf uns zu?
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Dazu zieht Jung die Ensembleprognosen heran, deren Graphen deutlich nach oben zeigen. “Richtung Monatesende liegen wir im Mittel bei 5 bis 6 Grad, Ausreißer sogar schon bis 11 bis 12 Grad”, erklärt der Wetter-Experte. Vor heftigen Minusgraden muss sich in Berlin und Brandenburg also offenbar niemand sorgen.
Schlechte Nachricht zum Ende des Monats
Die Prognosen, die Temperaturen im Minusbereich voraussagen, seien in jedem Fall stark in der Minderheit, ergänzt Jung im Hinblick auf die Ensembles. Eine schlechte Nachricht gibt es jedoch für die Menschen in Berlin und Brandenburg: Ab dem 24. Januar mischen sich immer mehr Regenprognosen in die Vorhersagen. Das Wetter könnte also nass werden.
Auch wenn in anderen Teilen der Welt das Winter-Chaos ausbricht, bleibe es hierzulande weiterhin mild, entnimmt der Experte den Wetterdaten: “Das Ensemble-Mittel bei 3 bis 4 Grad, der Hauptlauf zum Teil bei knapp 10 Grad.” Damit dürften auf die Menschen in der Region ruhige Wochen zukommen.