Berlin ist tierlieb. Obwohl die Hauptstadt deutlich weniger Grünflächen zu bieten hat, als es vielleicht in einer ländlicheren Gegend der Fall sein mag, möchten zahlreiche Großstädter nicht auf ein Tier in ihrem Haushalt verzichten.
Doch auch wenn das Zusammenleben von Mensch und Hund meist harmonisch verläuft, kann es immer wieder zu Zwischenfällen kommen. So wie am Freitag (24. Januar) im Berliner Wedding.
Hund in Berlin: Halterin tickt plötzlich komplett aus
Gegen 9.20 Uhr war eine junge Frau mit ihrem Nachwuchs gerade auf dem Weg in die unweit entfernte Kindertagesstätte. In der Sparrstraße wurden sie allerdings aufgehalten. Der Grund: Die Sprösslinge der 31-Jährigen erblickten eine Seniorin auf ihrer Gassi-Runde mit ihrem Hund an der Leine.
Wie aus der Meldung der Polizei Berlin hervorgeht, sollen die Kinder den Wunsch geäußert haben, den Vierbeiner streicheln zu wollen. Das habe die ältere Dame jedoch ganz und gar nicht gerne gehabt – die Halterin lehnte dieses Vorhaben lautstark ab. Durch diese Reaktion geriet sie mit der Mutter der Kids aneinander, die das derartige Verhalten der 76-Jährigen offenbar nicht ganz nachvollziehen konnte.
Hund in Berlin: Seniorin pöbelt Frau mit Kindern an
Einfach getrennte Wege zu gehen, kam für die Streithähne aber wohl nicht in Frage. Zumindest entschied sich die Hundehalterin für eine andere Aktion: Die Seniorin warf plötzlich mit fremdenfeindlichen Beleidigungen um sich. Und als wäre das noch nicht genug, soll sie auch noch eine Bedrohung gegen die Frau und ihre Kinder ausgesprochen haben.
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Welche Intention dahintersteckte und wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass die alltägliche Situation auf einmal derart eskalierte, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch vollkommen unklar. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin.